Helmut Schleich spricht Klartext

Helmut Schleich spricht Klartext

Er ist einer der profiliertesten deutschen Kabarettisten und noch dazu ein Vorzeige-Bayer: Helmut Schlich gastiert am Freitag, 20. März, ab 20 Uhr in der Herborner KulturScheune. Sein neues Programm trägt den provokanten Titel „Das kann man so nicht sagen“. Kein Abend gleicht dem anderen. Sein Vorbild ist die Regierung. Und so sagt er sich: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Schließlich leben wir in einer Zeit, wo die Wirklichkeit das Kabarett Tag für Tag überbietet. „Überholen ohne einzuholen“ hieß das früher im Sozialismus. Damals baute man in Russland die größte Wasserstoffbombe der Welt. Die sogenannte Zarenbombe. Die war so groß, dass kein Trägersystem in der Lage war, sie zu transportieren. Die Amis waren überrumpelt. Mit untragbarem Pazifismus aus dem „Reich des Bösen“ hatten sie nicht gerechnet. Gutes Kabarett und Politik haben eben doch was gemein: Beide wollen die Leute überraschen. Das Kabarett muss dabei sein wie einst die Zarenbombe: Zündend und untragbar. Das Ergebnis ist ein äußerst unterhaltsamer Abend, dem es nicht an Haltung fehlt. Das Motto lautet „Nicht mein Ernst!“ Das wiederum hat sich Helmut Schleich vom Kanzler abgeschaut. Also. Auf geht’s!

Tickets für das Gastspiel gibt es ab 28 Euro bei Optik Tafelski, im Reisebüro Herborn, im Stadtmarketing Herborn sowie unter www.kusch-herborn.de