Wer gewinnt den Schlumpeweck 2026?

Wer gewinnt den Schlumpeweck 2026?

Herbstzeit ist Wettbewerbszeit: Zum bereits 18. Mal wird am Freitag, 2. Oktober, in der KulturScheune Herborn der Kleinkunstpreis „Schlumpeweck“ verliehen.

Wie 2025 haben sich die Macher der KuSch für ein Tages-Event entschieden. Sechs Acts psielen dabei jeweils 20 Minuten und kämpfen um die Gunst gleich dreier Jurys. Neben dem Publikum, das seinen Favoriten bestimmen kann, gibt es noch eine Experten-Jury. Beide Preise sind mit 2.500 Euro dotiert. Zusätzlich gibt es noch den KuSch-Push-Sonderpreis, den eine aus den Nachwuchs-Ensembles der KuSch rekrutierte Jury bestimmt und der mit 1.500 Euro vergütet ist. Zudem erhalten alle Preisträger noch eine Skulptur, die vom Atelier Christoph Oester gestaltet wurde.

Wer ist 2026 im Teilnehmerfeld dabei? Zum Beispiel Johannes Floehr. Schöne Späße und dadaistische Kurzweil bringt er auf die Bühne. Aus seinen vier Büchern, die teilweise längst Kult geworden sind in seiner Familie, wird er vorlesen, dazu gibt es Stand-Up, Improvisationen, multimediale Unterstützung und viel Humor.

„Was sich liebt, das liked sich“ – so analysiert Musik-Comedian Samuel Kilian in seinem Programm. die Dynamik des digitalen Miteinanders. Mit Klavier, Nasenflöte und viel Selbstironie seziert er die Tücken von Tinder und erklärt, wie man eine Abfuhr auf WhatsApp frühzeitig erkennt – denn er weiß: Alte Liebe ghostet nicht. Ob der notorische Single ein Lifehack-Reel live performt oder per Mentalmagie Handynummern herbeizaubert – er bleibt dabei niemals vorhersehbar.

Marie Diot ist Liedermacherin. Ihre Musik ist eine Mischung aus eingängigem Indie-Pop, elegantem Chanson und sehr viel Spaß. Es geht zum Beispiel um Gegensprechanlagen, verlorene Haustürschlüssel und Angeln ohne Haken. Doch Marie gelingt es, selbst so kuriose Themen mit ihrem unvoreingenommenen Blick und ihrer fröhlich gewitzten Art so zu besingen, dass sich am Ende alle im Publikum in den Liedern wiederfinden können. Unterstützt wird sie vom fabelhaften Multiinstrumentalisten Fabian Großberg.

„Die Nowak“ ist anders. Gleich einer Diva der Goldenen Zwanziger schmettert sie in die Tasten. Ihre Stimme klingt nach heißem Glühwein auf Seidenpyjama. Mit einem schmerzhaften Biss in den Verstand schneidet ihre Musik wie eine klingende Kettensäge durch den Dschungel der Konsumgesellschaft und deckt die Wahrheit über den Zustand unserer Welt auf. „Die Nowak“ ist eigenwillig und ein bisschen verschroben, aber das ist es, was ihre Musik so faszinierend macht.

„Humor direkt vom Erzeuger“, das verspricht Jochen Falck. Bei seinen Vorstellungen verbindet er Artistik, Humor und alles was ihm sonst noch begegnet. Er tut Dinge mit seiner Klarinette, dass man sich fragen muss, warum andere damit nur Musik machen. Dafür erhielt er beim Varietéfestival „Les Feux de la Rampe“ in Paris den Preis für die originellste Darbietung.

Sven Garrecht ist Liedermacher und Geschichtenerzähler – mit spitzbübischem Augenzwinkern, jungenhaftem Charme und der perfekten Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Seine Lieder sind klug, humorvoll und pointiert, seine Konzerte ein Feuerwerk aus lässigem Wortwitz, musikalischem Können und charmantem Unfug. Mit seiner markanten Stimme bewegt er sich irgendwo zwischen Chanson und Pop, Jazz und Klavierkabarett, zwischen Alltagspoesie und bissiger Gesellschaftssatire.

Damit es auch ein wirklich runder Abend wird, ist zudem Zauberkünstler Matthias Rauch als Moderator am Start und wird das Publikum mit seinen Tricks verblüffen.

Der „Schlumpeweck“ hat seit seiner ersten Ausgabe 2008 seinen Bekanntheitsgrad, aber auch den der KulturScheune Herborn stetig gesteigert. Dank der Hauptsponsoren – Rittal Foundation, Sparkasse Dillenburg und Stadtmarketing Herborn – sind auch 2026 sehens- und hörenswerte Künstler am Start.

Tickets gibt es im Vorverkauf noch ab 30 Euro bei Optik Tafelski in Herborn, im Reisebüro Herborn, im Stadtmarketing-Büro sowie unter www.kusch-herborn.de.