Die Vielfalt der Musik gelebt

Die Vielfalt der Musik gelebt

Mit einem musikalischen Rundumschlag hat Lisa Thomas jetzt das Publikum in der Herborner KulturScheune begeistert. Zusammen mit zahlreichen befreundeten Gastmusikern, Sängerinnen und Sängern war dort an zwei Abenden ein besonderes Crossover-Programm zu erleben. Einige Musical-Songs, aber auch Titel von Helene Fischer, Adele, Elvis Presley und sogar zwei selbstgeschriebene Stücke von Lisa Thomas waren zu hören.

Was als gemeinsames Musizieren mit Freunden begonnen hatte, mündete nun in zwei Abende, bei denen die Vielfalt und die Energie im Mittelpunkt standen. Unterstützt von vielen Weggefährten aus dem Mainzer Raum, waren es gerade aber auch die Duette mit Schwester Pauline, die für besondere Momente sorgten. So etwa beim rhythmisch vertrackten und anspruchsvollen Fitzgerald-Klassiker „Dream a little dream of me“, das eines der Highlights des Programms war.

Schön auch der Song „Ich bin so unmusikalisch“. In Wirklichkeit benötigt man – wie Lisa Thomas – eben genau die hohe Musikalität, um knapp daneben singen zu können. Und als Svenja Bernsdorff beim Grönemeyer-Klassiker „Musik nur, wenn sie laut ist“ als Gebärdendolmetscherin fungierte, war die Verblüffung im Publikum perfekt.

Das galt auch für die über die Jahre gewachsene Vielfalt von Lisa Thomas. Nicht nur Flügel und Gitarre gehören nun zu ihrem Repertoire, auch das Akkordeon ist nun bei ihr am Start. Und dann waren da noch die beiden Eigenkompositionen „Abgelenkt“ und „Bücher nach Farben“, die unter Beweis stellen, welche Entwicklung die junge Musikerin genommen hat, die aktuell auch die Gesangsleitung der KuSch Company innehat, die im Oktober mit „Bad Girls“ ihr zweites Musical auf die Bühne bringt.

(Fotos: Gert Fabritius)