Benefiz: „Bühne frei“ für Herborn

Benefiz: „Bühne frei“ für Herborn

Es dürften zwei ganz besondere Abende werden, die da Ende April in der KuSch auf die Besucher warten: Unter dem Titel „Bühne frei für Herborn“ stellen sich zahlreiche Bühnenschaffende aus Herborn in den Dienst der guten Sache und organisieren am 25. und 26. April gemeinsam zwei Benefizveranstaltungen zugunsten des „Herborner Brotkorbs“.
Die Idee zu diesen ganz speziellen Hilfsveranstaltungen hatte Helmut Rolfes, „Elder Statesman“ und ehemaliger Geschäftsführer der KuSch. „Als wir 2022 die Benefiz-Gala für die Ukraine gemacht haben, waren zahlreiche Kulturschaffende aus dem Lahn-Dill-Kreis dabei. Für mich war klar, dass wir auch in unserer Stadt viel Bühnen-Potenzial haben, das wir für die gute Sache nutzen können.“
Die Überzeugungsarbeit beim amtierenden KuSch-Vorstand ging schnell, so dass die Ansprache potenzieller Mitwirkender erfolgen konnte. Und der Kreis der Mitwirkenden wurde groß und größer. Die Bandbreite ist riesig: Kampfsportler des Verein „Yama Arashi“ Herborn präsentieren sich ebenso wie Tänzerinnen und Tänzer der Egerländer Gmoi. Mit dabei sind die Comeniusschule und das Johanneum-Gymnasium mit Theater, Poetryslam und dem Chor „Johnnys Voices“, der sich am zweiten Tag mit der Herborner Kantorei abwechselt. Der Musikverein Herbornseelbach steht auf der Bühne, die Ballettschule Gallardo ist auch dabei. Markus Lehmann von den „Freunden von Pertuis“ spielt französische Chansons. Fünkchen und Funken des Herborner Karnevalvereins zeigen Show- und Gardetänze, Thomas Jopp ist mit Susi Schlabach in einem Sketch zu sehen und danach noch bei „Die Vier“ zu hören, während auch die KuSch Company einen Chor-Beitrag leistet. Auf der Foyer-Empore zeigt sich die ARThaus-Malschule von Oxana Vakhman, während auch die Künstler Santiago Gallardo und Geneviève Lehmann sich und einige Werke dort präsentieren. Insgesamt sind pro Tag rund 100 Mitwirkende auf der KuSch-Bühne zu erleben.
Auch ein eigenes für die Abende geschaffenes Bild ist entstanden – verantwortlich dafür ist Santiago Gallardo, in Herborn ansässiger argentinischer Künstler.
„Wir sind ja einige Groß-Events gewohnt, aber das ist selbst für unsere Verhältnisse ein Mammut-Event mit großen logistischen Herausforderungen“, weiß Vorsitzender Jörg Michael Simmer um die Bedeutung der beiden Abende.
Der Erlös der beiden Abende geht komplett an den „Herborner Brotkorb“, der sich als ehrenamtlich betriebene und Spenden basierte Tafel um die Versorgung Bedürftiger kümmert.
„Wir sind als KuSch bereits häufiger in den Genuss von Förderung und Spenden gekommen und sind froh auf diese Art und Weise etwas zurückgeben zu können“, so Jörg Michael Simmer. Die KuSch stellt nicht nur die Räumlichkeiten, sondern wird auch den Erlös des Caterings in den Spendentopf geben.
Und der, so hoffen Helmut Rolfes und Jörg Michael Simmer, soll sich wenn möglich im fünfstelligen Bereich bewegen. Tickets für die beiden Veranstaltungen am Samstag, 25. April ab 19.30 Uhr sowie am 26. April ab 17 Uhr gibt es ab 15 Euro bei Optik Tafelski, im Reisebüro Herborn, im Stadtmarketing-Büro sowie unter www.kusch-herborn.de.