Jugend

Jugend

Den Verein Herborner Heimatspiele e.V. gibt es seit November 1990. Aber erst seit dem Jahr 2005, also nach Fertigstellung unserer Kulturscheune, ist es uns gelungen, das aufzubauen, was wir in all den Jahren zuvor bereits angedacht, aber aufgrund fehlender Räumlichkeiten nicht verwirklichen konnten – eine kontinuierliche Jugendarbeit. Inzwischen verfügen wir über vier feste Nachwuchsgruppen und mit dem Vorweihnachtsstück in seiner aktuellen Form sogar noch über eine fünfte jugendliche Theatergemeinschaft. Die “KuKis”, also im Wesentlichen alle Schauspieler, die jünger als 14 Jahre alt sind, werden von Christopher und Britta Großmann betreut. Als nächste Formation enstand zwischenzeitlich das Ensemble 14+, das von Leon Kunz betreut wurde, mittlerweile allerdings nicht mehr existiert. Dazu kommen die Youngsters, eine Gruppe, die von Marleen Wolter aus der Taufe gehoben wurde und von Christian Schäfer bis Ende 2012 mit großem Erfolg weiter entwickelt wurde. Derzeit kümmern sich Jugendwartin AJ Cunz und David Löll um die Formation. “16+” heißt unser junges Ensemble, das von Jonas Wogenstahl und Dominik Visca geleitet wird. Last but not least ist Franz-Josef Neunzerling seit 2003 erfolgreich für die Umsetzung des (Vor-)Weihnachtsstückes verantwortlich. Als Jugendwartin ist Anna–Julia Cunz Ansprechpartnerin für die Belange des Nachwuchses im Vorstand.

KuKis

KuKis

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Sechs Jahre lang bestand die Jugendarbeit im Verein vornehmlich aus zwei Gruppen: unseren „Youngsters“ und der Gruppe „16+“ der zumeist älteren Jugendlichen. Die Youngsters, eine Zeit lang mit über 20 Aktiven die größte Gruppe im Verein, legten im Januar 2007 unter der Regie von Marleen Wolter mit dem Stück “Vampire waren auch nur Menschen” eine fulminante Premiere hin. Als zweite Produktion führte man Cornelia Funkes “Herr der Diebe” auf. Dabei erreichte das Ensemble, zu dem Christian Schäfer als Co-Regisseur gestoßen war, eine neue schauspielerische Stufe. Christian Schäfer und Christopher Opel begleiteten die Youngsters im Juli 2009 zu den Aufführungen von “Peter Pan”. 2010 war es dann mit dem “Drachenreiter” erneut ein Stück von Cornelia Funke, das gespielt wurde. Neben Christian Schäfer trug diesmal Bärbel Leun die Verantwortung in der Regie, was auch bei der nächsten Großproduktion der Fall war, als man 2011 “Die unendliche Geschichte” zeigte. Danach kam, was absehbar war: Die Gruppe wurde altersmäßig aufgeteilt. Die Älteren blieben, die Jüngeren erschufen eine neue Formation.

De „KuKis“, wie sich die jungen Akteure, die nicht älter als 14 Jahre sind, schnell nannten, enstanden. Clara Eichel stieß als verantwortliche Gruppenbetreuerin hinzu und erhielt Unterstützung von Max Bierbach und Christopher Großmann. Ziel des Trios, aber auch des gesamten Ensembles war und ist es, den Anlaufpunkt für alle schauspielwütigen Neulinge zu bilden, die den Verein kennen lernen wollen. Die Gruppe trifft sich am Mittwochnachmittag in der KuSch und hatte nach Auftritten bei den Weihnachtsfeiern des Vereins und bei “Kultur hoch drei” im Spätsommer 2012 die heimischen Kindergärten mit dem Stück “Des Königs Schlafmütze” besucht. Im Februar 2013 stand mit “Peterchens Mondfahrt” das erste eigene Stück an. Leon Kunz schrieb den ext, Clara Eichel, Max Bierbach und Christopher Großmann sorgten für die Regie. 2014 erfolgte eine weitere Unterteilung. Christopher und Britta Großmann übernahmen die Kleinsten, die 2014 ein interaktives Stadtführungsspiel für Kindergärten anboten.

2015 bereicherte die Gruppe das Landeskindertrachtentreffen und war  Programmbestandteil der Vereins-Weihnachtsfeier. 2016 war das Ensemble ebenfalls sehr aktiv.

 

 

Die Youngsters

Die Youngsters

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Nach der Aufteilung der Youngsters 2012 erfolgte die Abkehr von den bisherigen Großproduktionen mit Fantasy-Charakter. Stattdessen zeigte die Formation mit „Die Welle“ eine beeindruckende neue Facette ihres Schaffens. Als Gruppenleiter fungierte bis Ende 2012 Christian Schäfer, der die Formation in den vergangenen Jahren mit viel Herzblut weiter entwickelte. Bei den Vorbereitungen auf die Produktion 2013 standen David Löll, AJ Cunz, Moritz Rusch sowie Eric und Julian Thomas unterstützend bereit. In die Aufführungen ging man dann mit dem Regie-Team Löll/Cunz. Es folgt ein großer Erfolg mit vielen Gänsehautmomenten bei “Die Physiker”. 2014 sollte es dann etwas Lustiges sein und dabei heraus kam die fulimnante Komödie "Macho auf Stöckelschuhen". Im Jahr 2015 war es dann mit "Die seltsame Gräfin" ein Krimi, den das Ensemble als weitere Facette von sich zeigte. 2016 befasste man sich mit der seltsamen Familie Henk in "Schau' nicht unters Rosenbeet!" Treffpunkt ist hier an jedem Dienstagabend die KuSch.

 

Junges Ensemble 16+

Junges Ensemble 16+

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Die Gruppe der “ältesten” jungen theaterbegeisterten Spieler besteht seit 2005. Nach dem ersten Auftritt bei einem Seniorennachmittag 2005, zwei Centerpark-Fahrten in die Niederlande (2005) und nach Belgien (2006), der fulminanten Produktion von Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” (2006) und dem interessanten Doppelabend mit den Stücken “Wolken” (Ramon Pierson) und “Showdown” (Thorsten Böhner/Dezember 2006) folgte die düster und spannend anziehend anmutende Aufführung von Arthur Millers “Hexenjagd” im Jahr 2007. 2008 dann widmete sich die Formation Dario Fos Stück “Der Papst und die Hexe” und bewies dabei einmal mehr ihre Vorreiterrolle im Verein für besondere Produktionen. Alle genannten Stücke wurden von Hanna Reich und Marcel Nascimento in Szene gesetzt, die sich dabei zum größten Teil auf Mitglieder der Theater- und Musical-Szene am Johanneum-Gymnasium Herborn stützen konnten. Doch auch Spielwütige von “außerhalb” stießen zur Gruppe, um sie zu bereichern. Mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 wechselte die Verantwortlichkeit auf Jonas Wogenstahl und Christopher Opel, die mit ihrem Team im Mai 2009 bei der Aufführung des Stückes “Der nackte Wahnsinn” für einen der Höhepunkte in den bisherigen Jahren des Bestehens der KuSch sorgten. 2010 ließen sie dann mit “Die Hölle wartet nicht” ein düsteres Kontrastprogramm folgen, ehe man 2011 mit „Equus“ von Peter Shaffer ein intensives Stück präsentierte, für dessen Umsetzung es zurecht von allen Seiten Lob gab. 2012 beschäftigte sich die Formation – jetzt unter der alleinigen Leitung von Jonas Wogenstahl – mit dem mutmaßlichen Massenmörder „Jack the Ripper“, 2013 hieß es in der Kusch: “Haltet den Hasen!”. 2014 zeigte die Formation das “Hotel zu den zwei Welten”. 2015 war dann wieder Lachen angesagt, denn "Gerüchte, Gerüchte" sorgten in der Kusch für das große gewollte Chaos. 2016 wandte man sich einem Klassiker von Oscar Wilde zu, als "Bunbury" auf dem Spielplan stand. Geleitet wird die Gruppe von Jonas Wogenstahl und Dominik Visca. Man trifft sich in der Regel am Mittwochabend in der KuSch.

Weihnachtsstück

Weihnachtsstück

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Es ist keine “klassische Jugendgruppe”, doch sie hat sich seit 2003 de facto zu einer solchen entwickelt: Denn seit Franz-Josef Neunzerling die Regie bei unserem Vorweihnachtsstück übernommen hat, wurde das Alter der dort Mitwirkenden deutlich gesenkt.  Alle Spieler gehören – von quotenbedingten Ausnahmen abgesehen – noch dem Schüler- und Jugendalter an. Dabei kommt es durchaus zum personellen Austausch mit den beiden anderen Nachwuchsgruppen des Vereins. Eines jedoch steht stets im Vordergrund: der Spaß an dem, was man auf der Bühne vor allem für die Zielgruppe der Schüler (bei teilweise bis zu zehn Schulvorstellungen) so treibt. Das Weihnachtsstück hat inzwischen “Kultcharakter”, führt uns in jedem Jahr auch wieder einige Theaterneulinge zu und ist – auch und vor allem dank der Regie Franz-Josef Neunzerlings – im vergangenen Jahrzehnt zu einer echten Marke geworden. 2011 stand nach „Tintenherz“ und „Igraine Ohnefurcht“ mit „Reckless“ erneut ein Werk von Bestseller-Autorin Cornelia Funke auf dem Spielplan. Ein erfolgreiches Remake des “Dschungelbuchs” sorgte 2012 für einen Rekord-Besucherzustrom. Es war dies die zehnte Regie-Arbeit von Franz-Josef Neunzerling in Serie für das Weihnachtsstück, der auch 2013 bei “Pinocchio” die Leitung hatte und erstmals den kompletten Text beisteuerte. Das machte er auch zwölf Monate später, als die "Wunderbare Welt von Oz" die vielen Besucher faszinierte. 2015 war es die Geschichte von "Peter Pan", die Jung und Alt begeistern sollte. Und 2016 erzählte Franz Josef Neunzerling dann "Alice im Wunderland" ganz neu.

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KuSch TV

Auf diesem YouTube-Kanal berichten wir über Künstler, die auf unserer Kleinkunstbühne in Herborn auftreten.

Schlumpe­weck

Die KulturScheune Herborn lädt in Verbindung mit dem Stadtmarketing, der Sparkasse Dillenburg, der Firma Rittal sowie der Friedhelm-Loh-Group zur Teilnahme am Wettbewerb um den Herborner Klein­kunstpreis "Schlumpeweck" ein.

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