Seniorennnachmittag2014-002

Mit einem „Bunten Nachmittag“ ist jetzt die Herborner Seniorenwoche zu Ende gegangen. In der Herborner Kulturscheune („KuSch“) erlebten die Senioren ein tolles Programm.

„Die Herborner Seniorentage waren in diesem Jahr wieder so bunt wie das Leben in Herborn“, sagte der Vorsitzende des Seniorenbeirats Heinrich Groos. Die Woche, die mit einem Vortrag über den demographischen Wandel begann, bot viel Abwechslungsreiches für die Teilnehmer. Neben einer Stadtführung, in der viele interessante Hintergründe, Anekdoten und Wissenswertes über die 1000-jährige Stadtgeschichte vermittelt wurden, gab es am Wochenende eine große Hobby- und Handwerksmesse, die die Besucher begeisterte. Heinrich Groos freute sich zudem über einen gelungen „Tanz-Kaffee für Jung und Alt“ am vergangenen Freitag: „Das war schon eine gehobene Tanzveranstaltung, und es ist immer besser, an einem Nationalfeiertag zu tanzen, als Militärparaden zu veranstalten.“

Den Höhepunkt der Seniorentage stellte dann die Abschlussfeier am Dienstagnachmittag dar. Cornelia Glade-Wolter und Adelheid Simmer hatten mit den Mitgliedern der Heimatspieler einen „Bunten Nachmittag“ organisiert. „Wir wollen heute die Verbindung zwischen ganz alt und ganz jung schaffen“, sagte Helmut Rolfes, der die Veranstaltung sehr gelungen und mit viel Wortwitz moderierte. Tatsächlich waren beim Bühnenprogramm, das von heimischen Vereinen mitgestaltet wurde, nahezu alle Altersklassen vertreten.

Den Anfang machten Herborner Kinder der katholischen Kindertagesstätte „St. Petrus“. Unter Leitung von Brigitte Rumpf sangen sie unter anderem das Lied vom „Tausendfüßler“. „Voltigieren am und auf dem Holzpferd“ hieß die Show, die die Nachwuchs-Turnerinnen vom TSV Ballersbach mit Übungsleiterin Kim Schatton im Gepäck hatten. In der Pause gab es dann Kaffee und selbstgebackene Kuchen vom Catering-Team der „KuSch“.

Vor und nach der Pause sahen die Seniorinnen, was es Neues auf dem Modemarkt gibt. Vorgeführt wurden die aktuellen Trends von den Mitarbeitern einer Herborner Modeboutique. „Kleine Quelle“ nennt sich der Integrationsverein, bei dem Kinder aus Kasachstan und Osteuropa eine Anlaufstelle finden. Am Nachmittag zeigten sie dem Publikum drei tolle Tänze, von denen besonders der letzte schön anzuschauen war. In Anlehnung an das Musical „Anastasia“ tanzten die Kinder in traumhaften Ballroben. Ferner präsentierten sie einen „Cowboy-Tanz“ und einen „Tanz in Orange“.

Spaßig wurde es dann, als die Guntersdorfer Landfrauen die Bühne enterten. „Aschenputtel“ auf Platt gespielt – ein wahrhafter Spaß, bei dem nicht nur der „ach su schiene Prinz“ in Erinnerung lieb. Die Herborner „KuKis“ unter Leitung von Christopher Großmann führten in einem kleinen Theaterstück vor Augen, was passiert, wenn sich ein Regisseur zu sehr in die Arbeit der Schauspieler einmischt. „Studio 13“ hieß das Stück, das viel Applaus bekam.

Zum Abschluss gab es dann nochmal Chorgesang. „Do Re Mi“, der Nachwuchschor von „New Generation“ aus Burg (Leitung Sandra Sauerwald) sang „Theo Theo“ und das Lied von der „Schnecke Mathilda“. Für viele Lacher sorgte der letzte Liedbeitrag, in dem es um einen Enkel geht, der seine Oma nach Lust und Laune springen lässt. Die Senioren waren sich am frühen Abend sicher: „Dieser Nachmittag hat den Tag definitiv bunter gemacht.“

 

 

 
Autor
Jenny Berns

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Jenny Berns ist Volontärin bei der Zeitungsgruppe Wetzlardruck. Nach Abschluss ihres Studiums der Germanistik und Geschichte in Gießen war sie bis März 2012 als Online-Redakteurin tätig und arbeitete 2012-2015 für den Marbuch-Verlag. Ihre Interessensgebiete sind Literatur, Film und Theater.
 

 

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